Das Erbe der Templer

Im Hinterland des Ben-Gurion-Airports findet man die Reste einer 1902 gebauten landwirtschaftlichen Mustersiedlung. Mit großen Feldern und Plantagen, zweigeschossigen Häusern aus Naturstein, flachen                Ziegeldächern, befestigten Straßen, Schule, Gemeinschaftshaus, Wasserturm: Wilhelma war eine von sieben Templerkolonien, die seit 1878/ 79 von protestantischen Einwanderern im damaligen Palästina errichtet wurden. Protestantische Missionare ließen sich vor allem in Jerusalem und Bethlehem nieder. Dauerhaft geblieben sind die Gebäude: Die Häuser der Templer mit den deutschen Bibelsprüchen in Tel-Aviv-Sarona, in Haifa und der deutschen Kolonie an der Emek Refaim in Jerusalem, oder die von den Deutschen gebauten Kirchen in der ehemaligen Kolonie Walhalla in Jaffa und in Waldheim-Galiläa bei Nazareth. Auch die Erlöserkirche in der Altstadt von Jerusalem, die Himmelfahrtskirche auf dem Ölberg und die katholische Dormitio-Abtei auf dem Zionsberg sind Zeugnisse deutscher Baukunst. ILI-News, 05.02.2017 (dlf) KR

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