Israel, mein Freund

„Israel, mein Freund – Stimmen der Versöhnung aus der islamischen Welt“ heißt das neue Buch der Islamwissenschaftlerin Carmen Matussek. Sie berichtet von einzelnen Muslimen aus der arabischen und islamischen Welt, die sich offen zu Israel bekennen und liefert eine Einordnung in den Antisemitismus der islamischen Welt. „Antisemitismus ist in den meisten islamischen Gesellschaften tief verwurzelt und prägt sowohl das Straßenbild als auch das Bewusstsein der Menschen.“ Matussek erzählt von dem jungen Ägypter Mina Abdelmalek, der durch seine Arbeit im Holocaustmuseum von Washington versucht, bei arabischen Besuchern einen gedanklichen Haken zu setzen: „Für die meisten Leute sind Gefühle wichtiger als Fakten.“ Nonie Darwish ist Tochter eines „Märtyrers“ aus Gaza und sagt: „Im Westen können nur wenige erfassen, wie sehr der Judenhass jeden Bereich der arabischen Kultur durchdringt.“ Der Marokkaner Abderrahim Chhaibi: Viele Probleme der arabischen Welt ließen sich leichter lösen, wenn die Fakten über den Holocaust bekannt wären. Die bewegenden Geschichten der Muslime bleiben einzelne. Umso wichtiger ist, dass diese Stimmen gehört werden. Carmen Matussek: „Israel, mein Freund – Stimmen der Versöhnung aus der islamischen Welt“. SCM Hänssler, 270 Seiten, 16,95 Euro, ISBN 978-3-7751-5693-6 ILI-News, 30.01.2017 (Israelnetz) TS

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