Heimlich das Patriarchengrab in Hebron erkundet

Zu den bestgehüteten Geheimnissen der Moslems gehören die unterirdischen Höhlen in der „Machpela“, dem Patriarchengrab in Hebron. Unter den riesigen muslimischen Katafalken in dem von König Herodes errichteten Bauwerk liegen angeblich die biblischen Patriarchen begraben, darunter Abraham und Sara, Isaak und Rebecca, sowie Jakob und Leah. In der Kreuzfahrerzeit wurde das Gebäude kurzzeitig in eine Kirche verwandelt. Doch Juden war der Zugang zu einer ihrer heiligsten Stätten bis 1967 streng verboten. Nach der Eroberung Hebrons ließ der Verteidigungsminister und Amateurarchäologe Mosche Dayan die 12 Jahre alte Michal durch eine Öffnung abseilen zu den dort vermuteten unterirdischen Höhlen. Sie brachte eine grobe Zeichnung mit von Einbuchtungen im Fels und einer Treppe. Noam Arnon, Sprecher der jüdischen Gemeinde in Hebron, hat seit 35 Jahren die „Machpela“ teilweise unter Lebensgefahr erforscht. Während lauter Gebete am Jom Kippur, wenn nur Juden Zugang zu dem Heiligtum haben, öffneten Arnon und Freunde eine Steinplatte, kletterten hinab und fanden mehrere Höhlen. Sie fotografierten und nahmen ein paar Scherben mit. Die wurden in Labors identifiziert als 3.000 Jahre alte Keramik, also aus der Bronzezeit, der Periode Abrahams und des Ersten Tempels. Damit haben sie zusammen mit unscharfen Fotos den Beweis erbracht, dass sich dort die in der Bibel erwähnten Grabhöhlen der biblischen Patriarchen befanden. Die muslimische Behörde Wakf entdeckte, dass da eine Steinplatte geöffnet worden war, beschwerte sich bei Israels Regierung über den Frevel, während unter den Arabern in Hebron Unruhen ausbrachen. ILI-News, 30.01.2017 (breaking) TS

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