THEMA / KOMMENTAR DER WOCHE

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat mit seiner Reise durch 4 schwarzafrikanische Länder einen historischen Durchbruch erlangt. In dieser Woche wird dieser Besuch vielleicht auch in den israelischen Medien gebührend gewürdigt und aufgearbeitet. Afrika war bis 1973 ein wichtiger Verbündeter Israels in politischen Gremien wie der UNO und ein dankbarer Empfänger israelischer Entwicklungshilfe. Doch mit dem arabischen Ölboykott änderte sich das alles. Wegen dem „arabischen Frühling“ und dem gesunkenen Ölpreis haben die arabischen Staaten heute den Afrikanern nicht mehr viel zu bieten. Netanjahu berichtet von ersten Kontakten mit einem islamischen Land in Afrika, mit dem es keine Beziehungen gebe. Zudem könnte Israel „Beobachter“ bei der Afrikanischen Union werden, was Kontakte zu über 50 Staaten ermögliche. In der israelischen Presse wurde die Reise als „Geldverschwendung“ abgetan. Zudem wurde eine angebliche polizeiliche Ermittlung über Geldgeschenke an Netanjahu hervorgehoben und mal wieder über den Sturz Netanjahus spekuliert. Doch Einzelheiten über die vermeintliche Untersuchung wurden nicht bekannt und der Premier bezeichnete das als „Blödsinn“. ILI-News, 10.07.2016 TS

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