Schamanen-Grab gefunden

In der Hilazon-Höhle in Galiläa im Norden Israels haben Archäologen das etwa 12.000 Jahre alte Grab einer Schamanin gefunden. Die aufwendig gestaltete Begräbnisstätte der etwa    45 Jahre alten Frau aus der Natufian-Kultur zeugt von frühesten spirituellen Ritualen, die im Übergang von der Jägerkultur zur Sesshaftigkeit praktiziert wurden. Man entdeckte den Fuß eines deutlich größeren Menschen und 86 Schildkrötenskelette neben einem Adlerflügel, einem Leopardenknochen, dem Bein eines Schweins und einer Kuh. Auch die Tatsache, dass die Frau verkrüppelt war, weist auf ihre Rolle als Schamanin. Körperlich behinderten Menschen wurden magische und heilende Kräfte zugeschrieben. ILI-News, 10.07.2016 (Haaretz, Zeit) TS

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