Israel hilft unterfränkischen Weinbauern

Die Hänge des Thüngersheimer Scharlachbergs im Landkreis Würzburg sind bis zu 45 Grad steil. Oben auf dem Berg ist ein Wassertank, der zur „deutschen Regenzeit“ im Winter gefüllt und mit einer schwarzen Plane abgedichtet ist, damit das Wasser nicht verdunstet und später den ganzen Sommer über tröpfchenweise die Reben befeuchtet. In den Schläuchen der neuen Bewässerungsanlage befindet sich alle 50 Zentimeter ein kleines Loch. Exakt 1,6 Liter Wasser pro Stunde versickern an den Wurzeln der Rebstöcke. Dass Unterfranken auf israelische Methoden zurückgreift, liegt am Klimawandel. Die Rieslingtrauben sind früher in Franken nie ganz reif geworden. Inzwischen reifen sie ganz aus. Wenn der Winzer kein Wasser aus dem Main nehmen darf, weil der Pegel zu niedrig ist, drohen Ernteausfälle. Mit der wüstentauglichen israelischen Methode ist auch in der trockensten Region Bayerns die Ernte gesichert. (Main-Echo, abendblatt) KR

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