Schätze aus der judäischen Wüste retten

Die israelische Antikenbehörde (IAA) und das Heritage-Projekt wollen alle Höhlen der judäischen Wüste ausgraben und Tote Meer Rollen, darunter die frühesten hebräischen Texte, vor Räubern retten. Die erste Ausgrabung findet in der Schädel-Höhle in Nahal Tse’elim mit Hilfe zahlreicher Freiwilliger statt. Laut Israel Hasson, Generaldirektor der IAA, sei seit Jahren „unser wichtigstes Erbe und Kulturgüter unerlaubt ausgegraben und geplündert worden“. Kultur-Ministerin Miri Regev: „Räuber plündern das Land der Geschichte Israels, das wollen wir nicht zulassen. Die Toten Meer Rollen sind ein spannendes Zeugnis von größter Bedeutung. Es ist unsere Pflicht, diese einzigartigen Schätze zu schützen. Sie gehören dem jüdischen Volk und der ganzen Welt.“ Im November 2014 haben Inspektoren der IAA eine Bande von Räubern aus dem Dorf Sa’ir bei Hebron „in flagranti“ erwischt, während sie Funde aus der Schädel-Höhle plünderten. Die Verdächtigen wurden an Ort und Stelle festgenommen. Sie erhielten eine Gefängnisstrafe und mussten eine hohe Geldbuße entrichten. 2009 wurde bei einem Antiquitäten-Händler ein hebräischer Papyrus aus dem Jahr 139 gefunden, den er für USD 2 Mio. verkaufen wollte. Der Papyrus war Teil eines Archivs von jüdischen Dokumenten, die nach dem Bar-Kochba-Aufstand in der Wüste von Hebron versteckt worden sind. ILI-News, 29.05.2016 (Antiquities, Ynet) TS

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