Heilige Stätte soll von Minen befreit werden

Minenräumkommandos sollen Qasr el Jahud (Judenburg) nach 50 Jahren von Minen befreien. Das Wüstengelände zwischen Jordanfluss und Jericho ist die traditionelle Taufstätte Jesu. Sie wird jedes Jahr von 300.000 Pilgern und Touristen besucht und gilt zudem als jene Stelle, wo die Kinder Israel nach 40 Jahren Wüstenwanderung das Land Israel betraten. Zur Taufstätte gelangen die Pilger durch Stacheldraht- und Zaungehege mit Minen-Warnschildern. Zwischen verfallenen Klöstern und Kapellen von mindestens acht christlichen Gemeinschaften liegen noch etwa 4.000 Anti-Panzerminen und nicht explodierte Munition. Das Gebiet an der Grenze zu Jordanien war nach 1967 wegen eindringender palästinensischer Freischärler hart umkämpft. Die britische Minenräumfirma Halo will das voraussichtlich USD 4 Mio. teure Projekt bis 2018 abschließen. Neben den christlichen Gemeinschaften gab auch die palästinensische Autonomiebehörde ihre Zustimmung. ILI-News, 23.05.2016 (I24news, BBC, wsj, ToI, tt) TS

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