Der Schatz im Sand: Taucher finden 1.600 Jahre altes Wrack

Taucher der Israel Antiquities Authority (IAA) haben im alten Hafen von Caesarea aus einem Schiffswrack tausende Artefakte geborgen. Ein großes Handelsschiff, das Metall zur Wiederverwertung geladen hatte, war vor 1.600 Jahren an der Hafenmauer zerschellt und seine Schätze lagen bis heute im Sand verborgen. Es handelt     sich um den größten archäologischen Unterwasserfund seit 30 Jahren. Viele Funde sind aus Bronze und in außergewöhnlich gutem Zustand erhalten, darunter eine Lampe mit dem Bild des Sonnengottes Sol, eine Figur der Mondgöttin Luna, eine Lampe in dem Bild des Kopfes eines afrikanischen Sklaven, Fragmente von drei lebensgroßen, in Bronze gegossenen Statuen, als Tiere gestaltet, sowie ein bronzener Wasserhahn in der Form eines Wildschweins mit einem Schwan auf dem Kopf. Ebenso wurden Fragmente großer Gefäße gefunden, in denen die Besatzung des Schiffes Trinkwasser aufbewahrte und zwei metallische Klumpen mit Tausenden Münzen. Jeder Klumpen wog 20 Kg und hatte im Lauf der Zeit die Form des Keramikgefäßes angenommen, in dem sie transportiert wurden. Caesarea war vor 2.000 Jahren Sitz des römischen Prokurators Pontius Pilatus, dessen Namenszug auf dem Sockel einer Statue gefunden worden ist. Das Schiffswrack selber ist jünger. Es stammt aus der Zeit, als das Christentum durch Kaiser Konstantin zur offiziellen Religion des Römischen Reiches erklärt worden war. ILI-News, 23.05.2016 (I24news, israelnetz) TS

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