„Ich bin Muslim und israelischer Soldat“

Jedes Jahr werden rund 400 muslimische Soldaten von der IDF rekrutiert, etwa drei Viertel sind Beduinen. Für arabische Israelis, die 20% der Bevölkerung ausmachen, gibt es keine Wehrpflicht. Wer hier steht, hat sich freiwillig gemeldet. Oberstabsgefreiter Mohammed Shibli (24) ist als Rettungssanitäter im Westjordanland im Einsatz: „Wir kämpfen hier nicht gegen Muslime oder gegen Palästinenser. Wir kämpfen gegen den Terror, und das geht jeden an.“ Weil er Arabisch spricht und mit Unterschieden in Mentalität und Gepflogenheiten vertraut ist, hat er einen besseren Zugang zu den Palästinensern als einige jüdische Kameraden. In der Armee fühlt Shibli sich wohl, niemand mache Unterschiede zwischen den Religionszugehörigkeiten: „Es ist doch egal, ob man Jude, Muslim oder Christ ist. Die Terroristen machen da schließlich auch keinen Unterschied. Ein Anschlag oder eine Rakete kann jeden treffen. Und wer soll sonst gegen die Terroristen kämpfen, wenn nicht wir.“ ILI-News, 12.04.2016 (Bild)

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