Wie Zwillinge: Essener Unesco-Schule und Bialik-Rogozin-Schule in Tel Aviv

Die Bialik-Rogozin-Schule kümmert sich vor allem um Kinder von Einwandern und Flüchtlingen, begleitet sie vom Kindergarten bis zum Abitur. Hat einen Blick für ihre Sorgen: für Armut, Ängste, Sprachbarrieren und familiäre Probleme. „Wie bei uns!“, dachte Lehrerin Sigrid Becker von der Unesco-Schule und suchte aktiv den Kontakt. Der Schulleiter Eli Nechama, dessen Schule in Tel Aviv 1.178 Schüler aus 51 Ländern besuchen und der auch schon bei pädagogischen Fachtagungen zu Integrationsfragen in Deutschland gesprochen hat, sagt: „Mein erster Tipp: Haltet die Kinder aus der Politik raus“. Der zweite: Akzeptiert sie, wie sie sind. Wir brauchen eine Schule, die Kinder umarmt.“ Als solche habe er auch die Unesco-Schule erlebt: „Es hat uns berührt, wie dort mit den Kindern umgegangen wird. Sie fühlen sich wohl, es ist ihr Zuhause.“ Nechama, dessen Mutter aus Marokko stammt, sprach mit den Essener Schülern Arabisch und gewann so auch manchen, der dem Besuch aus Israel skeptisch begegnet war. Die bange deutsche Frage nach der Integration Tausender Flüchtlinge beantwortet Nechama gelassen: „An unserer Schule gehen wir das mit Humor, Kreativität und Optimismus an. Tag für Tag.“ Die Schulen wollen jetzt einen Schüleraustausch starten. ILI-News, 20.05.2016 (derWesten)

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