Humus in Hanoi

Shahar Lubin, 37, verdiente seine kulinarischen Sporen in Israel. Sein Weg führte ihn durch mehr als 20 Restaurants. Selbstständig hat er sich jedoch erst in Vietnam gemacht, in seinem Lokal Daluva in Hanoi, dem ersten und einzigen «nahöstlichen Gastro-Pub» in der vietnamesischen Hauptstadt. Er renovierte das Lokal und eröffnete es im folgenden Jahr neu. Nun bietet die Speisekarte israelische Spezialitäten wie Humus, Falafel und Schakschuka neben amerikanischen Burgern und Rib-Eye-Steaks. Die israelische Botschafterin in Vietnam ist begeistert: «Ich halte ihn für einen sehr kreativen Koch», so Meirav Eilon Shahar. Zu den Fans von Daluva gehört auch der in der Nachbarschaft lebende deutsche Schriftsteller Peter Nacken. Von der israelischen Botschaft gesponsert, schuf er jüngst das vermutlich erste vietnamesisch-israelische Fusions-Menü für eine kulinarische Freundschaftswoche. Ein Höhepunkt war Lubins verblüffende Neuinterpretation von Bun Cha, einem Street-Food-Klassiker in Hanoi aus gegrilltem Schweinefleisch, Fadennudeln und frischen Kräutern. Lubin tauschte das Schweinefleisch gegen Falafel aus. Botschafterin Shahar rühmt: «Es scheint unwahrscheinlich, dass Bun Cha einen israelischen Geschmack erhält – aber Lubin ist das gelungen. » ILI-News, 20.05.2016 (Tachles)

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