Ein ganz normaler Staat?

„So viele Bücher über Israel – das von Michael Brenner ist endlich ein gutes“ ( Broder)
„Die Juden überlebten als winzige Minderheit nicht trotz ihrer Sonderstellung in der Geschichte, sondern genau deswegen“,meint Brenner. Erst Ende des 18. Jahrhunderts hätten „westliche Denker“ versucht, „das Judentum zu ’normalisieren'“, was gründlich schiefging. Einhundert Jahre später war „die ‚Judenfrage‘ in aller Munde“. „Die ‚Judenfrage‘ des 19. Jahrhunderts ist im 20. und 21. Jahrhundert durch die ‚Israel-Frage‘ ersetzt worden“, so Brenner. Dass der „Traum in den Köpfen einiger weniger Visionäre“ in Palästina verwirklicht wurde, ist eines der Mysterien der jüngsten Geschichte. Aber, wie sagte es schon Theodor Herzl in seinem Roman „Altneuland“? – „Wenn Ihr wollt, ist es kein Märchen.“ Michael Brenner: Israel. Traum und Wirklichkeit des jüdischen Staates. C.H. Beck, München. 288 S., EUR 24.95 IlI-News, 22.02.2016 (welt)

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