Himmlisches Chaos in Nahost

Die Türken haben ein russisches Flugzeug vom Himmel geholt, was die Beziehungen zwischen Erdogan und Putin ein wenig getrübt hat. Und jetzt schwirren da auch noch Amerikaner, Franzosen und sogar Deutsche herum. Wobei die Deutschen sich nicht die Finger beschmutzen. Sie wollen nur Bilderchen der IS-Stellungen machen. Für das von der israelischen Firma Rafael entwickelte Digitalsystem „RecceLite“ (Reconnaissance Litening Targeting Pod) wird an der Unterseite der Tornado-Flugzeuge ein Behälter montiert. Darin befinden sich hochauflösende elektro-optische Kameras und Infrarot-Sensoren. So leisten die Israelis auf dem Umweg über Deutschland ihren Beitrag zum Bürgerkrieg in Syrien. Angeblich bombardieren die Israelis dort auch, freilich ohne Pakt mit Präsident Assad, wie es die Franzosen jetzt tun wollen. Sie würden das jedoch nie zugeben. Aber immerhin gibt es jetzt angeblich „rote Telefone“ in Moskau und Jerusalem. Bei dem, was „nicht passiert“ und von dem keiner etwas weiß, darf man auch niemandem in die Quere kommen, denn die Beziehungen sind gut. Premier Netanjahu war kürzlich in Moskau. Er hat dort ausführlich mit Putin geredet. Worüber – wissen wir allerdings nicht. Die Israelis haben ihre eigenen Ziele. Und sie tun gut daran, diese diskret zu verfolgen, solange sich das Chaos am Himmel nicht lichtet. ILI-News, 29.11.2015

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