Saubohnen wurden in Israel erfunden

Steinzeitliche Menschen haben vor 10.200 Jahren in Galiläa, im Norden des heutigen Staates Israel, offenbar erstmals Saubohnen angebaut. Die Domestizierung von Weizen konnte recht gut in der Region zwischen der Türkei und Iran belegt werden, nicht aber der Anbau von anderem Gemüse, weil sich die Samen wilder und angebauter Pflanzen kaum unterscheiden, so Valentina Caracuta, Archäobotanikerin des Weizmann Instituts in Rehovot. In den Feuerstellen wurden auch Linsen, Kichererbsen und Sesamkerne gefunden. Der umstrittene Humus ist also weder von Israelis noch von Palästinensern „erfunden“ worden. Die Bohnen waren alle durch Feuer verbrannt, weshalb sie erhalten blieben und mit der C-14 Methode genau datiert werden konnten. ILI-News, 25.10.2015 (Haaretz)

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