Der Mufti, Hitler und Netanjahu

Premier Benjamin Netanjahu hat in seiner Rede vor dem zionistischen Kongress in Jerusalem behauptet, dass der Mufti von Jerusalem, Hadsch Amin Husseini, Adolf Hitler die „Idee“ gegeben habe, die Juden nicht nur zu deportieren. „Verbrenn sie“ soll Husseini gesagt und Hitler auf die Idee gebracht haben, sie physisch auszurotten. Die Anmerkung hat helle Aufregung unter Historikern und Palästinensern ausgelöst, weil Netanjahu vermeintlich die Nazis von Schuld freigesprochen und stattdessen die Palästinenser für den Holocaust verantwortlich gemacht habe.
Netanjahu klärte auf, dass Hitler und die Nazis volle Schuld trügen, doch müsse auch gesehen werden, wie der Mufti mit Hitler voll kooperiert habe. Angela Merkel stellte klar: „Wir stehen zu der deutschen Verantwortung des Holocaust und der Schoah.“ Dpa-Berichte bezweifeln mit einem Konjunktiv, dass der Mufti mit Hitler kooperiert „habe“. Netanjahu hatte Unrecht mit der Behauptung, dass erst der Mufti eine Vernichtung der Juden angeregt habe. Gleichwohl hat Netanjahu zurecht die Rolle des Muftis als Ikone der Palästinensischen Nationalbewegung und Förderers des Antisemitismus in der Arabischen Welt hervorgebracht. Einige vermuten, dass Netanjahu durch die Kontroverse die Welt bewußt dazu gebracht habe, die Rolle des Muftis und die bis heute fortgesetzte Palästinensische Hetze zu beleuchten. ILI-News, 25.10.2015 (INN, NDR, Focus, Haaretz, Hoover, Haaretz, tsp, YouTube)

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