Älteste Zeitschrift deutschsprachiger Juden in Israel

Viele deutsche Juden fühlten sich in Israel wie «nach Hause vertrieben». Zu groß war die kulturelle Kluft zwischen der alten und der neuen Heimat. Für sie ist das Blatt «Yakinton» ein Rückzugsort. Die 1932 als «Mitteilungsblatt» gegründete zweisprachige Zeitschrift
hat eine ständig schrumpfende Leserschaft – weil die aus Deutschland eingewanderten älteren Juden sterben und ihre Nachkommen nicht immer Deutsch sprechen. In den Gründerjahren war es vor allem ein Informationsblatt für deutschsprachige Juden in Palästina. «Es war eine Art WhatsApp der damaligen Zeiten», erklärt der Redakteur Michael Dak. Heute ist «Yakinton» eher ein Themenheft, das sich mit politischen und kulturellen Fragen beschäftigt. (ILI-News, 13.9.2015)

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