Trilaterale Rettungsaktion für den Jordan

Israel, Jordanien und die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) haben eine gemeinsame Initiative zur Rettung des Jordans gestartet. Aktivisten und Regierungsvertreter sowie internationale Experten haben erstmalig einen auf 35 Jahre angelegten „Masterplan für nachhaltige Entwicklung im Jordantal“ präsentiert. Bis  2025 soll kein Abwasser mehr in den Fluss gelangen. Die Organisation „ÖkoFrieden Naher Osten“ hatte den Plan formuliert. Israel-Direktor Gidon Bromberg sagte, in den letzten 50 Jahren habe der Fluss 95% seines einstigen Durchflusses eingebüßt. Eine Wasseraufbereitungsanlage soll den Zulauf von Abwässern von israelischer und jordanischer Seite stoppen. Insgesamt 127 nationale und regionale Einzelprojekte mit Kosten von USD 4,5 Mrd. sollen das Jordantal bis 2050 zu einer „kooperativen, selbstbewussten und friedlichen Region mit gesunder Wirtschaft und starken Entwicklungsaussichten für die in ihr lebenden Menschen“ machen. Die Initiative basiert allerdings auf der Annahme, dass innerhalb von 5 Jahren ein Palästinensischer Staat entstanden ist und Israel alle Siedlungen geräumt hat. (INN) (ILI-News, 14.6.15)

 

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